Cranio-Sacral-Therapie

Die Cranio-Sacral-Therapie (vom Lateinischen cranium: Schädel; sacral: das Kreuzbein (os sacrum) betreffend: „Schädel-Kreuzbein-Therapie“, auch Kraniosakraltherapie) ist eine alternativmedizinische Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Es ist ein manuelles Verfahren, bei dem Handgriffe vorwiegend im Bereich des Schädels, des Nackens, des Zungenbeins, des Thorax, der Wirbelsäule, des Kreuzbeins, des Zwerchfells, des Pelvis und der Füße ausgeführt werden.

 

Entstehung

Die Cranio-Sacrale Therapie ist aus der kraniosakralen Osteopathie entstanden, die als „Osteopathy in the Cranial Field“ vom US-amerikanischen osteopathischen Arzt William Garner Sutherland D.O. begründet wurde und als kraniosakrale Osteopathie fester Bestandteil der Osteopathie wurde.

 

Konzept

Bei einer typischen Craniosacraltherapie-Sitzung liegen die Klienten in der Regel bekleidet in Rückenlage auf einer Behandlungsliege. Der Therapeut arbeitet mit seinen Handflächen oder Fingern vorwiegend mit minimalen Zug- oder Druckkräften. Er arbeitet dabei entweder in die von ihm als physiologisch sinnvoll empfundene Richtung oder er folgt der von ihm erfühlten Gewebespannung, um sie zu reduzieren. Ein wesentlicher Aspekt liegt dabei auf dem Ertasten und Verändern des kraniosakralen Rhythmus.

 

Behandlung

Was kann man mit der Cranio-Sacralen-Therapie behandeln?

  • das Kiefergelenk
  • Wirbelsäulenproblematik
  • Kopfschmerz und Migräne
  • Tinnitus
  • Mittelohrentzündungen
  • Geringer Druck bei Glaukom
  • Sehstörungen (unklarer Ursache)
  • Augenprobleme (zu trocken/zu feucht)
  • Schielen
  • Nach SHT (Schädel-Hirn- Trauma)
  • Bei Stress